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Christchurch - 2. Teil

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Seit dem 1. Dezember 2016 gelten in Christchurch neue Campingregeln. Die irgendwie nicht so einfach sind auszumachen, wo wirklich übernachtet werden darf, ohne Strafe zu zahlen. Die Nacht, nach der Party, verbringen wir deshalb 30 Minuten außerhalb der Stadt, am "Coes Ford" Campground. Ja, ich hatte so wenig Alkohol, das ich noch fahren durfte, falls ihr Euch das jetzt fragt :-P  Der Übernachtungs-Ort ist, aber wie immer, auch nicht willkürliche gewählt. Denn Neuseelands bekanntester Süßspeisehersteller ¨Cookie Time¨, hat ganz in der Nähe einen Fabrikverkauf. Den wir am nächsten Morgen, dann natürlich gleich Besuchen können. Jeder verlässt hier mit vollen Cookie Tüten den Shop, also muss man auch kein schlechtes Gewissen haben. Schließlich brauche ich für Zuhause noch Mitbringsel. Weihnachten ist auch, ¨Kekse¨ gehen also immer. Mist, ich versuche mich ja doch raus zureden :-D Zurück über die Hauptstraße in Richtung Stadt, stoppen wir in Riccarton. Es ist Sonntag, i...

Christchurch - 1. Teil

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Dieses mal kann ich den Blog, nicht einfach so beginnen, fortlaufend, wie ich den letzten beendet habe. Schließlich laufen wir gerade, schick gekleidet durch Christchurch und suchen uns eine Partylocation. Dabei sollte man die Geschichte der Stadt, um das Gefühl welches wir hier gerade haben, zumindest kennen. Nirgendwo in Neuseeland gehen Veränderungen und Neuerungen so schnell vonstatten, wie in dem von Erdbeben erschütterten Christchurch. Zu sehen, wie die zweitgrößte Stadt des Landes, wiederaufgebaut und wiederbelebt wird, ist interessant sowie bewundernswert zugleich. Doch auch etwas erschreckend, wie selbst fast 6 Jahre danach, immer noch Gebäude gesperrt sind, abgerissen werden und die Stadt einem Trümmerfeld gleicht. Wo sind all die Menschen hin, nachdem Sie alles verloren haben und wie unerschütterlich ist der Neuseeländer wirklich, um hier zu Leben? Aus dem Lonely Planet: Die Christchurch-Erdbeben und der seismische Albtraum begannen am 4. September 2010 u...

Akaroa Banks Peninsula

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Am Abend vor dem Kochen und Schlafen gehen, waren wir nochmal groß einkaufen bei Pak´n Save. Schließlich beendet Alina ihre Reise nicht in Christchurch, sondert fährt mit Rocky wieder zurück nach Auckland, meinem Start- und Ausgangspunkt, um ihn dort dann auch wieder an Sidines zu übergeben. Vielleicht hätten wir damit aber auch noch warten sollen, denn viele beenden ihre Reise hier. So muss man sich einfach nur im Küchenbereich aufhalten und sämtlich übrig gebliebene Lebensmittel und Getränke werden einem überlassen. Also hiermit auch ein kleiner Tipp, wie man schon am Anfang seiner Reise, sollte man von Christchurch aus starten, erst mal Geld spart oder sollte einem am Ende das Geld ausgehen, verhungern wird man hier sicher nicht. Fast klar ist, das ich von Christchurch erst mal noch gar nichts wissen will. Nein, noch lange ist meine Reise, nicht zu Ende. Deswegen machen wir uns auf zur prächtigen Banks Peninsula. Eine Halbinsel die durch zwei gewaltige Vulkanausbrüche vor rund 8...

Arthurs Pass

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Als wir am nächsten Morgen die Brücke über den Waimakariri River überqueren und damit den Arthur´s Pass National Park ¨betreten ¨ bietet sich uns ein herrlicher Blick über das ganze Tal auf den Mt. Murchison und Mt. Avalanche. So startet man doch gerne in den Tag und ist voll motiviert zu wandern, klettern oder einfach ein Abenteuer zu erleben. Der Reiseführer hat auch mal wieder nicht übertrieben, die Fahrt entlang des Great Alpine Highway ist wirklich spektakulär und man hat einen ständigen Blick auf schneebedeckte Gipfel, vorbei an zerklüfteten Kalksteinfelsen und grünen Wiesen. Das 1143 km² große alpine Wildnisgebiet wurde 1923 zum ersten National Park der Südinsel erklärt. Das Dörfchen Arthur´s Pass liegt 4 km von dem gleichnamigen Pass entfernt. Auf einer Höhe von 900 m ist es die nächstgelegenste Siedlung Neuseelands und ein praktischer Ausgangspunkt für jegliche Aktivitäten. Die Behauptung das hier viel Regne ist noch eine Untertreibung, schließlich liegt auf der ander...

Mt. Sunday

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Das nächste Ziel das wir ansteuern, war eines der ersten Überhaupt das ich in die Karte auf der Südinsel eingetragen hatte. Vielleicht sogar eines der ersten das auf der Neuseeland Must-Do-Liste eingetragen wurde. Von Geraldine folgen wir der SH72. Die Inland Scenic Route führt entlang der Southern Alps und überquert dabei den Rangitata- sowie Rakaia River. Wir nehmen die erste Abzweigung, bei der kleinen Siedlung Mt. Somers. Hier entfaltet sich die volle Pracht Canterburys und des MacKenzie-Beckens. Eine unberührte, mit Sträuchern bewachsene Ebene, die von uralten Gletschern geformt wurde. Benannt wurde Sie nach dem legendären James McKenzie, der in den 1850er-Jahren gestohlene Schafherden in die völlig menschenleere Gegend trieb. Als er 1855 schließlich gefasst wurde, erkannten andere Siedler das Potenzial der kargen Gegend als Weideland und gründeten hier Schaffarmen. Der Regisseur Sir Peter Jackson nutzte die raue und ungezähmte Landschaft als Kulisse für seine Herr der Rin...