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Otago & Peninsula

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Otago Peninsula wird angepriesen mit einer vielfältigen Tierwelt. Die am leichtesten zugängliche Halbinsel hier im Süden, mit Albatrossen, Pinguine, Seebären und Seelöwen. Weiter setzt sich aber auch die steile Landschaft von Dunedin fort, die von spektakulären Küsten, Stränden und Hafenstädtchen gesäumt ist. Wenn man schon ins Edinburgh von Neuseeland fährt, ist eines was man erwartet, eine Burg. Gut ganz eine Burg hat es hier nicht, aber immerhin Neuseelands einziges Schloß - Larnach Castle auf der Otago Peninsula. Das stolz auf einem Hügel thronende prächtige neugotische Herrenhaus wurde 1871 von dem aus Dunedin stammenden Bankier, Geschäftsmann und Politiker William Larnach erbaut. Der damit seine Frau beeindrucken wollte, die aus dem französischen Adel stammte. Dies brachte ihm aber kein Glück, seine ersten beiden Frauen starben und nachdem ihn die dritte Frau betrogen hat, richtete er sich selbst mit der Pistole, im Sitzungssaal des Parlaments (1898). Das Herrenhaus ist v...

Dunedin

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Erster Entdecker von Neuseeland war der Holländische Seefahrer Abel Janszoon Tasman. 127 Jahre sollten vergehen, bis Europäer dem Land dann wirklich Aufmerksamkeit schenkten. Im Mai 1768 segelte der britische Seefahrer James Cook von der Real Society beauftragt, bis zum damaligen Ende der Welt. Die Geschichte Neuseelands ist damit jung, verglichen mit anderen Ländern der Welt. Angeregt durch Cooks postitive Berichte, von der Hoffnung getragen, gute Geschäfte machen zu können, stieg das Interesse und die Besiedlung durch Englische Walfänger. Mit dem ¨Treaty of Witangi¨ begann, die britische Kolonialisierung. Diesen Einfluss hat Neuseeland, trotz seiner mittlerweile erlangten Unabhängigkeit, nie verloren. Kein Wunder also, das die heutigen Bewohner genauso verrückt sind, nach Großbritannien und den umliegenden Inseln, dem Land ihrer Urväter. Wenn die Neuseeländer an ihre siebtgrößte Stadt denken, fallen ihnen sofort zwei Wörter ein: ¨Schottland¨ und ¨Studenten¨. Das ¨Edinburgh des Sü...

Southland

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Neuseelands "tiefer Süden" präsentiert sich als ein kontrastreicher Mix aus rauen Küsten und setzt die unberührte Natur von Fiordland fort, ist dazu genauso dünn besiedelt. Von Manapouri folgt die Straße Richtung Süden, entlang dem Waiau River, nach Clifden. In der Nähe befindet sich die aus Holz, 1899 errichtete Clifden Suspension Bridge. Eine der ältesten und längsten Brücken auf der Südinsel. Angekommen in Invercargill ist erstmal Duschen angesagt. Bevor es zu einem Spaziergang in den Queens Park geht. Der halb verwilderte und halb kultivierte Park, enthält einen Rosengarten, Spielplatz sowie Tropenhaus. Dazu ist Invercargill Ausgangspunkt nach Bluff, dessen Hafen, 27 km südlich der Stadt, liegt. Neben dem Wegweiser am Stirling Piont ist Zeit für Fotos und leckere Fish&Chips. Dieser soll den südlichsten Punkt Neuseelands bezeichnen, was aber nicht stimmt. Trotz der oft zitierten Redewendung "von Cape Reinga bis Bluff" und obwohl der SH1 hier e...

Fiordland

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Die Southern Scenic Route beginnt in Queenstown und führt Richtung Süden über Te Anau nach Manapouri, unsere nächsten Ziele. Die Nacht verbringen wir jedoch noch auf halber Strecke im Moosburn Motorcamp, bei dem es sich irgendwie anfühlt, wie Ferien auf einem Bauernhof. Schafe, Pfaue, Pferde und sicher waren auch irgendwo in der Nähe noch Kühe, teilen sich mit uns den Platz. Das respekteinflössende Fiordland ist Neuseelands größte und unzugänglichste Wildnis. Die zerklüftete, gebirgige und dicht bewaldete Landschaft ist von tief eingeschnittenen Fjorden durchzogen, die wie krumme Finger von der Tasman See ins Landesinnere greifen. Te Anau, das friedlich am See liegt, ist das Haupttor für Unternehmungen im Fiordland National Park und dem stets sehr beliebten Milford Sound. Es locken nicht nur die berühmten mehrtägigen vielen Great Walks der Region, sondern auch Tagestrips. Besonders weil ich endlich mit jemand unterwegs bin, der die gleichen Ziele und Interessen verfolgt, erfülle ...

Queenstown

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Als es am nächsten Morgen dann weitergeht, bin ich ja echt gespannt auf Queenstown, das am Lake Wakatipu liegt. Wie ein perfekt geformter Comic-Blitz ist dieser herrliche See geformt, dessen Uferlänge 212 km beträgt und der bis zu 379 m tief ist. In den See fließen fünf Flüsse, doch nur einer hinaus, was mitunter zu dramatischen Überflutungen führt. Das Wasser sieht nicht nur sauber aus, es ist es auch. Wissenschaftler bewerten den Reinheitsgrad mit 99,9 %. Es ist auch eher kalt und beträgt ganzjährig um die 10 Grad. Etwas fehlt der Charme, der schneebedeckten Berge wie in Wanaka, doch langeweile in Queenstown? Unmöglich. Die Stadt wird nicht müde, ihren Ruf als Adventure-Kapitale von Neuseeland zu betonen. So verbringen viele Besucher hier auch die meiste Zeit verrückte Dinge zu tun, von denen Sie vielleicht vorher noch gar nicht gewusst haben, dass es Sie überhaupt gibt. Geschweige denn ihnen Einfallen würde diese in Deutschland zu tun, einiges ist hier einfach Pflichtprogramm. ...